Vereint. Verkannt. Zerstritten?

Blicke auf unser gemeinsames Land

30 Jahre nach der Deutschen Einheit setzt sich die Gedenkstätte Bautzner Straße mit den Alltagserfahrungen in Ost- und Westdeutschland vor 1990 auseinander. Sie beleuchtet zudem die Herausforderungen und Erfolge der Friedlichen Revolution und des Systemwechsels insbesondere für die Bürger der neuen Bundesländer. In den zurückliegenden Monaten wurden zu diesen Themen Zeitzeugeninterviews geführt und bearbeitet.

Welche Erinnerungen an die DDR und die »alte Bundesrepublik« sind geblieben? Wie stark hat der Systemwandel die eigene Biografie verändert? Mit welchen Gefühlen und Einschätzungen blicken wir heute auf die Deutsche Einheit? Dabei kommen Menschen aus Ost und West zu Wort, die als Erwachsene die »Wende« erlebten, aber auch Jüngere, die das geteilte Deutschland nur aus Erzählungen kennen. Ein Anliegen der Ausstellung ist der Dialog mit der Stadtbevölkerung und den Gästen der Landeshauptstadt. Die Mitarbeiter der Gedenkstätte nehmen das wörtlich. So erfahren die Ausstellungsbesucher auch, welche Erfahrungen die Gedenkstättenmitarbeiter selbst mit dem Prozess der Deutschen Einheit gemacht haben. Dabei fällt der Blick durchaus unterschiedlich und sehr persönlich aus. Aber vor allem auf Ihre Meinung sind wir gespannt! Wir laden Sie ein, unsere Fragen online zu beantworten, Ihre Meinung zu sagen oder auch eigene Fragen zu stellen. Nutzen Sie dazu bitte unsere Webpräsenz unter www.denk-mal-dresden.de. de. Als Dank erhalten Sie eine Freikarte für die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, die am Schluss des Fragebogens erstellt wird. Was bewegt uns, wenn wir auf unsere gemeinsame deutsche Geschichte zurückblicken? Wie wollen wir unsere Zukunft gestalten? Die Antworten werden vielfältig sein. Aber sicher gibt es gemeinsame Erinnerungen und Wünsche für die Zukunft.